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Mare Balticum, Start in Peenemünde

On the Road again. Unser Trip entlang des Mare Balticum - unserer Ostsee - beginnt in Peenemünde auf Usedom.

Besonders bekannt ist der Ort für die Raketenentwicklung in der von den Nazis dort stationierten Heeresversuchsanstalt Peenemünde (HVP). 

Die Versuchsanstalten Peenemünde waren von 1936 bis 1945 das größte militärische Forschungszentrum Europas. Auf einer Fläche von 25 km² arbeiteten bis zu 12.000 Menschen gleichzeitig an neuartigen Waffensystemen, wie etwa dem weltweit ersten Marschflugkörper und der ersten funktionierenden Großrakete. Beide wurden als Terrorwaffen gegen die Zivilbevölkerung konzipiert, größtenteils von Zwangsarbeitern gefertigt und gelangten ab 1944 als „Vergeltungswaffen“ zum Einsatz im Zweiten Weltkrieg.

Entsprechend den Festlegungen des Potsdamer Abkommens wurden nach 1945 die Anlagen der Versuchsstellen in und um Peenemünde gesprengt. Vorher wurden alle weiterverwendbaren Überreste der HVP von der Roten Armee gesichert und abtransportiert. Das Kraftwerk der HVP wurde bald zur Versorgung des Militärstützpunktes und der Bevölkerung wieder in Betrieb genommen. Es arbeitete noch bis April 1990.

Wir haben das Museum nur von außen gesehen. Frauchen hat das Museum bereits vor vielen Jahren einmal besucht. 

 

Wir waren auf dem Stellplatz der "Halbinsel Peenemünde". Ein "Resort" mit diversen Übernachtungsmöglichkeiten. Zimmer in Bungalows, auf einem Schiff, eine Jurte und der Stellplatz. Dazu ein Cafe,  Bars, Bootsverleih, Fahrradverleih... Der Stellplatz ist urig bis alternativ. Irgendwie cool. Viel Platz für Mensch und Tier. 

 

https://museum-peenemuende.de/

https://halbinsel-peenemuende.de/

https://de.wikipedia.org/wiki/Peenem%C3%BCnde

 


Eindrücke aus Peenemünde

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Kommentare: 1
  • #1

    Martin (Mittwoch, 13 Mai 2026 22:11)

    Interessante Bericht. Danke. Ich bin gerade auf dem Campingplatz in Kirchzel zum L300 Frühjahrstreffen. Es regnet....
    Gruß
    Martin